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Dalmatinische Inseln Geheimtipps: Vis, Mljet, Korčula und Lopud

Die besten Geheimtipps auf den Dalmatinischen Inseln sind Vis mit der Bucht Stiniva und der Blauen Grotte von Biševo, der Nationalpark Mljet mit seinen Salzseen, die Altstadt von Korčula, die autofreie Insel Lopud und die Halbinsel Pelješac mit dem Rotwein Plavac Mali.

  • Split Kroatien
  • Insajderski savjeti
  • 4 min
  • 06. studenoga 2026.
Arjeta

Provjereno: Arjeta · Swiss Vibes stručnjak za putovanja za Split Kroatien

**Vis.** Die abgelegenste der grossen Inseln war bis 1989 Militärgebiet und für Ausländer gesperrt, deshalb blieb sie unverbaut. Du fährst mit der Fähre ab Split, auf der Insel verbinden Strassen die Orte Vis und Komiža. In Komiža liegt die Falkuša im Hafen, das traditionelle Fischerboot des Ortes. Die Bucht Stiniva erreichst du über einen Pfad zu Fuss. Beste Zeit ist Juni und September. Der Hauptort wurde in der Antike von Griechen als Issa gegründet, Reste davon liegen nahe der Stadt.

**Biševo und die Blaue Grotte.** Die kleine Insel vor Vis hat eine Meereshöhle, in der das Wasser blau leuchtet, wenn die Sonne durch eine Öffnung unter Wasser fällt. Du erreichst sie mit einem Boot ab Komiža, die Einfahrt hängt vom Seegang ab. Am späten Vormittag ist das Licht am besten. Der Weg lohnt sich in den ruhigen Monaten Mai, Juni und September. Auf der Insel gibt es kaum Verkehr und nur wenige Häuser, ein Spaziergang zu den kleinen Stränden lohnt sich ebenfalls.

**Mljet.** Die westliche Hälfte der Insel ist Nationalpark mit zwei Salzseen, Veliko und Malo Jezero, umgeben von Aleppokiefern. Auf einer kleinen Insel im grossen See steht ein ehemaliges Benediktinerkloster, ein kleines Boot bringt dich hin. Rund um die Seen gehst du zu Fuss oder mietest ein Velo. Auf Mljet leben Mungos, die man einst gegen Schlangen einführte. Im Frühling und Herbst ist es ruhig. Die Seen sind über einen schmalen Kanal mit dem Meer verbunden, deshalb verändert sich der Wasserstand mit den Gezeiten.

**Korčula.** Die Altstadt der gleichnamigen Stadt liegt auf einer kleinen Halbinsel und hat fischgrätenförmige Gassen, die Wind und Sonne lenken. Hier soll Marco Polo geboren sein, ein Haus erinnert daran. Im Sommer wird der Schwerttanz Moreška aufgeführt. Im Dorf Lumbarda wächst auf Sandboden der Weisswein Grk. Du erreichst die Insel mit der Fähre von Orebić oder Split, Mai bis Oktober sind gute Monate. Die Stadtmauer mit ihren Türmen lässt sich in einer Runde zu Fuss ablaufen, am Abend sind die Gassen ruhig.

**Pelješac.** Gegenüber von Korčula liegt die Halbinsel Pelješac, deren steile Hänge den kräftigen Rotwein Plavac Mali tragen, bekannt aus der Lage Dingač. Du fährst mit dem Auto an der Küste entlang. In Ston stehen lange Mauern, in den Salinen wird bis heute Salz gewonnen, in der Bucht von Mali Ston züchtet man Austern. Im September und Oktober ist Erntezeit. Die Weinberge fallen so steil zum Meer ab, dass die Ernte bis heute viel Handarbeit verlangt.

**Lopud.** Die kleine Insel der Elaphiten vor Dubrovnik hat keine Autos, der Name stammt vom griechischen Wort für Hirsch. Ein Weg führt über die Insel zum Strand Šunj, einem der wenigen Sandstrände der Region. Du fährst mit der Fähre ab Dubrovnik. Im Frühling blühen Agaven und Granatapfel, im Hochsommer ist der Strand voll. Mehrere alte Kirchen und ein Franziskanerkloster erinnern an die Zeit als wohlhabender Seehandelsort.

**Vidova Gora auf Brač.** Der höchste Gipfel der Adriainseln bietet bei klarer Sicht Blick auf Hvar, Vis und das Festland. Eine Strasse führt von Bol hinauf, ein Wanderweg ist ebenfalls möglich. Am Fuss liegt der Strand Zlatni Rat, dessen Spitze sich je nach Wind und Strömung verschiebt. Der weisse Stein von Brač wurde auch für Bauten weit ausserhalb der Insel verwendet. Der Morgen ist ruhiger. In Pučišća bildet eine Schule Steinmetze im Handwerk mit dem Brač-Stein aus.

**Šolta.** Die Insel bei Split ist ruhig und bekannt für Honig, Olivenöl und Strände ohne grosse Infrastruktur. Der Ort Maslinica ist ein kleiner Hafen mit Steinhäusern, die Buchten ringsum lassen sich gut zu Fuss entdecken. Du erreichst Šolta mit der Fähre von Split, sie eignet sich für einen Tagesausflug. Besonders schön ist die Insel im Frühling, wenn die Macchia blüht. Aus der Sorte Dobričić keltern Familien auf der Insel Wein.

**Lastovo.** Die Insel ganz im Süden ist Naturpark und wenig besiedelt, mit sehr dunklem Nachthimmel und wenig Lichtverschmutzung. Die Häuser in den Dörfern tragen auffällige schornsteinartige Kamine, die Fumari. Du erreichst Lastovo per Fähre von Split, die Überfahrt führt über andere Inseln. Mai und September sind ideal, im Hochsommer ist es heiss und trocken. Wer abends hinausgeht, sieht bei klarem Himmel die Milchstrasse deutlich über den Hügeln.

**Anreise aus der Schweiz.** Du fliegst nach Split oder Dubrovnik, je nach Saison ab Zürich, Basel oder Genf direkt oder mit Umsteigen. Von dort fahren Fähren zu den Inseln, Fahrpläne und Frequenzen schwanken mit der Saison. Plane beim Inselhüpfen Pufferzeit ein und buche Autofähren im Sommer früh.

Često postavljana pitanja

Welche Dalmatinische Insel ist am ruhigsten?

Vis, Lastovo, Šolta und Lopud sind ruhiger als Hvar und Brač, vor allem ausserhalb von Juli und August.

Wann ist die Blaue Grotte von Biševo am schönsten?

Am späten Vormittag bei ruhiger See, wenn die Sonne durch die Öffnung scheint.

Wie komme ich auf die Inseln?

Mit Fähren ab Split, Dubrovnik oder Orebić, im Sommer mit mehr Verbindungen als im Winter.

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