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Geheimtipps Kanton Schwyz: 8 Orte abseits der Massen

Die besten Geheimtipps im Kanton Schwyz sind das Hölloch im Muotathal, die Insel Ufenau im Zürichsee, das Hochmoor von Rothenthurm und die Hohle Gasse bei Küssnacht. Dazu kommt Stoos mit der steilsten Standseilbahn der Welt. Alle erreichst du ohne Auto.

  • Schweiz
  • Insajderski savjeti
  • 3 min
  • 06. studenoga 2026.
Arjeta

Provjereno: Arjeta · Swiss Vibes stručnjak za putovanja za Schweiz

Schwyz gab der Schweiz den Namen. Neben Rigi und Einsiedeln gibt es Höhlen, Moore und Inseln, die auf kaum einer Postkarte stehen. Die acht Orte hier zeigen den Kanton von seiner stilleren Seite. Alle lassen sich mit Zug, Bus oder Schiff ansteuern, ein Auto brauchst du nicht.

Hochmoor Rothenthurm. Das Moor auf rund 900 Metern wurde berühmt durch die Rothenthurm-Initiative von 1987, mit der der Schutz der Moore in die Bundesverfassung kam. Heute führen Wege durch Heide und Torf. Im Frühsommer blüht das Wollgras. Das Moor ist flach und leicht begehbar, und ringsum liegen Weiden und kleine Höfe. Informationstafeln erklären, warum Moore Klimaspeicher sind. Anreise: Zug nach Rothenthurm. Beste Zeit: Mai bis Juni zur Blüte, im Herbst für Nebelstimmung.

Muotathal und Hölloch. Unter dem Tal liegt eines der längsten Höhlensysteme der Welt, mit über 200 Kilometern erforschter Gänge. Geführte Touren dringen ein Stück hinein. Im Dorf leben auch die Muotathaler Wetterschmöcker, die das Wetter aus Naturzeichen vorhersagen. Das Dorf liegt im engen Tal zwischen Felswänden und ist ruhig, ein Spaziergang am Bach lohnt sich. Fragst du vor Ort, bekommst du Tipps zu Wegen entlang des Baches, und es gibt Aussichtspunkte im Tal. Anreise: Zug nach Schwyz, weiter mit dem Bus ins Muotathal. Beste Zeit: Mai bis Oktober, die Höhle ist ganzjährig kühl.

Insel Ufenau. Die Insel im Zürichsee gehört dem Kloster Einsiedeln. Auf ihr stehen zwei kleine Kirchen, und der Humanist Ulrich von Hutten starb hier 1523. Sonst gibt es nur Wiesen und Seeufer. Die Insel gilt als Naturschutzgebiet und ist autofrei, du brauchst Schuhe fürs Gras. Die Überfahrt dauert nur kurz, und vom Wasser aus siehst du die Glarner Alpen. Anreise: Zug nach Pfäffikon SZ, von dort Schiff oder Boot in der Saison, den Fahrplan vorher prüfen. Beste Zeit: Juni bis September.

Hohle Gasse bei Küssnacht. Der Hohlweg soll der Ort sein, an dem Tell den Vogt Gessler erschoss. Ob wahr oder Sage, die Gasse ist ein stiller Waldweg mit steinernen Mauern und einer kleinen Kapelle. Eine Tafel erklärt die Geschichte der Stelle, und das Dorf Küssnacht ist nah. Der Weg führt durch einen kleinen Wald mit moosigen Stein- und Wurzelstücken. Anreise: Zug nach Küssnacht am Rigi, dann zu Fuss. Beste Zeit: Frühling und Herbst.

Lauerzersee und Schwanau. Der kleine See liegt unterhalb der Rigi, in der Mitte die Insel Schwanau mit Burgruine und Kapelle. Ein Weg führt rund um den See, der Blick auf die Mythen begleitet dich. Das Ufer ist teils Schilf, teils Wiese, und die Insel kannst du vom Weg aus gut sehen. Schwäne und Enten ziehen ihre Bahnen, die Schilfzone ist geschützt. Anreise: Zug nach Schwyz, dann Bus nach Lauerz. Beste Zeit: Mai bis September.

Stoos. Das autofreie Dorf auf einer Hochterrasse über Schwyz hat die steilste Standseilbahn der Welt. Oben beginnt ein Panoramaweg Richtung Klingenstock und Fronalpstock, im Winter gibt es Schneeschuhwege. Das Dorf ist klein und ruhig, nur Fussgänger sind unterwegs, im Sommer gibt es kleine Einkehrmöglichkeiten. Bei guter Sicht siehst du den Vierwaldstättersee und die Zentralschweizer Berge unter dir. Anreise: Zug nach Schwyz, Bus zur Talstation, dann mit der Standseilbahn hinauf. Beste Zeit: Juni bis Oktober.

Schwyz und Bundesbriefmuseum. Der Hauptort bewahrt den Bundesbrief von 1291 auf, im Museum kannst du die Urkunde sehen. Rund um den Hauptplatz stehen Patrizierhäuser mit Fassadenmalerei. Die Altstadt ist klein und fussgängerfreundlich. Der Platz ist besonders ruhig, wenn die Busse weg sind. Anreise: Zug nach Schwyz, dann Bus zum Hauptplatz. Beste Zeit: ganzjährig, am schönsten bei klarem Wetter.

Sihlsee bei Einsiedeln. Der grosse Stausee ist ein ruhiges Gewässer mit Uferweg, Brücken und Blick auf die Mythen. Im Herbst liegt oft Nebel über dem Wasser, dann wirkt die Gegend fast nordisch. Rund um den See bleiben die Wege flach, ideal für Spaziergänge mit Kindern. Die Brücke über den See ist ein beliebter Fotopunkt, besonders bei Morgenlicht. Anreise: Zug nach Einsiedeln, dann ein Stück zu Fuss. Beste Zeit: Herbst.

Često postavljana pitanja

Wie lang ist das Hölloch im Muotathal?

Über 200 Kilometer sind erforscht, es gehört damit zu den längsten Höhlensystemen der Welt. Geführte Touren gehen nur ein Stück hinein.

Was sind Wetterschmöcker?

Menschen aus dem Muotathal, die das Wetter aus Naturbeobachtungen vorhersagen, etwa aus dem Verhalten von Tieren und Pflanzen.

Ist Stoos mit dem Auto erreichbar?

Nein, das Dorf ist autofrei. Du fährst mit der Standseilbahn hinauf, die ab der Talstation oberhalb von Schwyz fährt.

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