Provjereno: Arjeta · Swiss Vibes stručnjak za putovanja za Palma Mallorca
**Cap de Formentor.** Die schmale Strasse zum Leuchtturm am nördlichsten Zipfel der Insel führt an Aussichtspunkten wie dem Mirador des Colomer vorbei, wo die Felsen steil ins Meer fallen. Du fährst mit dem Mietwagen oder dem Velo und hältst an den kleinen Buchten. Wer die Strecke ohne Gegenverkehr geniessen will, startet früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Beste Zeit sind Mai, Juni und September, wenn weniger Reisebusse unterwegs sind.
**Torrent de Pareis bei Sa Calobra.** Die Strasse nach Sa Calobra windet sich in Serpentinen hinab, an einer Stelle kreuzt sie sich sogar selbst in einem Knoten. Unten mündet die enge Schlucht des Torrent de Pareis ins Meer, am Kiesstrand davor kannst du baden. Die Wanderung durch die Schlucht ist nur in trockenen Wochen und mit etwas Erfahrung ratsam, denn bei Regen steigt das Wasser rasch. Frühling und Herbst sind am angenehmsten.
**Sa Foradada.** Die Halbinsel mit dem natürlichen Felsloch erreichst du zu Fuss auf einem Weg, der von der Küstenstrasse bei Deià durch Macchia und Pinien führt. Das Gelände gehörte im 19. Jahrhundert zu den Landgütern von Erzherzog Ludwig Salvator, der die Balearen ausführlich beschrieben hat. Unten gibt es eine kleine Anlegestelle für Segler. Nimm im Sommer Wasser und Sonnenschutz mit, denn Schatten ist rar. Das Frühjahr oder der späte Nachmittag eignen sich am besten.
**Deià und die Cala Deià.** Das Dorf klebt am Hang unter dem Berg Puig des Teix, der englische Dichter Robert Graves lebte hier und liegt auf dem Friedhof des Ortes begraben. Zur kleinen Felsbucht Cala Deià führt ein steiler Fussweg oder eine kurvige Strasse. Der Zugang zum Wasser besteht aus Steinen und Felsplatten, Badeschuhe helfen. Im Mai und Oktober gehört dir die Bucht meist fast allein.
**Fussweg von Deià nach Sóller.** Ein Teilstück des Fernwanderwegs GR 221, der Ruta de Pedra en Sec, führt durch Olivenhaine und Steineichenwälder an alten Trockenmauerterrassen vorbei Richtung Sóller. Im Tal von Sóller wachsen Orangen und Zitronen, im Dorf bekommst du frisch gepressten Saft. Zurück nach Palma fährt die historische Holzbahn, zum Hafen die Strassenbahn. Die Wanderung eignet sich von Oktober bis Mai am besten.
**Pollença und der Kalvarienberg.** In Pollença führen 365 Stufen, gesäumt von Zypressen, zur Kapelle auf dem Kalvarienberg, der Blick reicht bis zur Bucht von Pollença. Das Dorf ist zu Fuss gut erlaufbar, am Sonntag findet ein Markt statt. Für den Aufstieg lohnen sich die Morgenstunden im Frühjahr und Herbst, im Hochsommer staut sich die Hitze zwischen den Mauern.
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**Cala Torta bei Artà.** Der lange, wenig bebaute Strand im Nordosten liegt hinter Dünen und Wacholder und gehört zum Naturpark der Halbinsel Llevant. Liegestuhlreihen gibt es kaum. Du kommst mit dem Auto bis zu einem Parkplatz und läufst den Rest zu Fuss. In den Hochsommer-Wochen wird es voller, im Juni und September findest du leicht Platz zum Ausbreiten, nur der Wind kann kräftig wehen.
**Ses Païsses und Castell de Capdepera.** Die talayotische Siedlung Ses Païsses bei Artà stammt aus der Bronze- und Eisenzeit, die Mauern aus riesigen Steinblöcken stehen noch. Von dort ist es nicht weit zur Burgmauer von Capdepera, die über dem Dorf thront und weit aufs Meer blickt. Beide Orte lassen sich in einem Halbtag mit dem Auto verbinden. Der Frühling bringt grüne Felder und milde Temperaturen.
**Kloster Lluc.** Das Kloster in der Tramuntana ist das wichtigste Pilgerziel der Insel und hütet die Schwarze Madonna La Moreneta. Dort singt auch der Knabenchor Els Blauets. Von Lluc starten mehrere Wanderwege in verschiedenen Längen, Parkplätze gibt es vor Ort. Im Winter bringt der Wind kühle Tage und die Gipfel sind oft in Wolken, Frühling und Herbst sind ideal.
**Platja de Formentor und Port de Pollença.** Auf dem Weg zum Cap hältst du an der Platja de Formentor, einem geschützten Kiesstrand zwischen Pinien. Du parkst an der Strasse und läufst wenige Schritte. In Port de Pollença daneben gibt es eine lange Promenade ohne Hochhäuser, am Abend gehen die Einheimischen dort spazieren. Der Mai und der Oktober bringen Ruhe, dazu ein klares, mildes Licht.
**Anreise aus der Schweiz.** Palma de Mallorca erreichst du ab Zürich, Basel oder Genf je nach Saison direkt oder mit Umsteigen. Für den Norden lohnt ein Mietwagen, denn der Bus fährt nicht überallhin. Auf den Bergstrassen der Tramuntana fährst du ohne Zeitdruck. Bei der Planung der Tage im Norden hilft dir Swiss Vibes per Videocall.
Često postavljana pitanja
Wo liegen die ruhigsten Orte auf Mallorca?
Im Nordosten bei Artà mit der Cala Torta und in der Tramuntana abseits der grossen Parkplätze, vor allem im Frühjahr und Herbst.
Brauche ich auf Mallorca einen Mietwagen?
Für Formentor, Sa Calobra und die Dörfer im Norden ja, denn der öffentliche Verkehr erreicht nicht alle Orte.
Wann ist die beste Zeit für die Tramuntana?
Von April bis Juni und von September bis Oktober, mit milden Temperaturen und weniger Betrieb als im Hochsommer.

