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Geheimtipps Kanton Graubünden: 8 Orte abseits der Massen

Die besten Geheimtipps im Kanton Graubünden sind das Kloster St. Johann in Müstair, die Ruinaulta am Vorderrhein, das Dorf Soglio im Bergell und Guarda im Unterengadin. Dazu kommen die Viamala und das Puschlav. Alle erreichst du mit Zug und Bus.

  • Laax
  • 숨은 명소
  • 3분
  • 2026년 11월 06일
Arjeta

Arjeta 검수 · Swiss Vibes 여행 전문가 담당 지역: Laax

Graubünden ist der grösste Kanton der Schweiz und hat drei Landessprachen. Davos, Arosa und St. Moritz haben eigene Reiseführer, und auch für Laax gibt es einen eigenen Stadt-Reiseführer. Hier geht es um stillere Täler im Oberland, im Engadin und im Süden, die du alle ohne Auto besuchst.

Ruinaulta. Der Vorderrhein hat zwischen Reichenau und Ilanz eine Schlucht in die Bergsturzmassen gegraben, die oft als Schweizer Grand Canyon bezeichnet wird. Helle Felstürme ragen aus dem Wald, unten zieht der Fluss in Schleifen. Ein Wanderweg führt am Ufer entlang, du gehst von Bahnstation zu Bahnstation und fährst bequem zurück. Unterwegs gibt es Kiesbänke zum Rasten. Anreise: Zug nach Versam-Safien oder Valendas-Sagogn. Beste Zeit: Mai bis Oktober.

Disentis. Das Benediktinerkloster im Bündner Oberland wurde im 8. Jahrhundert gegründet und prägt das Dorf bis heute. Der Weg führt vom Bahnhof hinauf zu den Klostergebäuden und zur grossen Barockkirche. Rundherum beginnen Wege Richtung Oberalp und Lukmanier, die auch ohne Gipfelziel schöne Ausblicke geben. Das Dorf bleibt auch im Sommer ruhig. Anreise: Zug ab Chur nach Disentis, die Strecke führt durch die Rheinschlucht. Beste Zeit: ganzjährig, im Winter still, im Sommer gut zum Wandern.

Viamala. Die Schlucht bei Thusis hat der Hinterrhein in den Fels geschnitten, die Wände sind schmal und hoch, an manchen Stellen dringt kaum Licht bis zum Wasser. Ein Treppenweg führt hinab zum Fluss, oben verlief früher ein alter Saumweg über die Alpen. Wer unten steht, hört nur das Wasser und spürt die kühle Luft. Die Strasse und der Weg sind seit Jahrhunderten ein wichtiger Übergang zwischen Nord und Süd. Anreise: Zug nach Thusis, dann Bus Richtung Viamala. Beste Zeit: Mai bis Oktober, Öffnungszeiten der Treppe vorher prüfen.

Guarda. Das Dorf im Unterengadin ist bekannt für seine Häuser mit Sgraffito, geritzten Mustern auf weissen Mauern, und die schmalen Gassen aus Stein. Hier spielt das Kinderbuch Schellen-Ursli. Am 1. März ziehen im Engadin die Kinder zum Chalandamarz durch die Dörfer und vertreiben mit Glocken den Winter. Autos bleiben am Dorfrand. Anreise: Zug von Chur nach Guarda, der Bahnhof liegt unterhalb des Dorfs. Beste Zeit: 1. März oder Sommer.

Val Müstair. Das Kloster St. Johann in Müstair gehört zum UNESCO-Welterbe und besitzt Wandbilder aus der Zeit Karls des Grossen. Das Tal liegt im Südosten des Kantons an der Grenze zu Südtirol. Die Landschaft ist offen, die Dörfer sind klein und still, und es wird auch Rätoromanisch gesprochen. Wer kommt, sollte genug Zeit für die Anreise einplanen. Anreise: Zug bis Zernez, dann Bus über den Ofenpass nach Müstair. Beste Zeit: Mai bis Oktober.

Schweizerischer Nationalpark. Er wurde 1914 gegründet und ist der einzige Nationalpark der Schweiz. Wanderwege führen durch Bergföhrenwald und Alpweiden, Hirsche und Steinböcke sind oft zu sehen. Verlassen darfst du die markierten Wege nicht, Hunde sind verboten. Die Ruhe unterscheidet den Park von vielen Bergregionen. Anreise: Zug nach Zernez, von dort Bus oder zu Fuss zum Park. Beste Zeit: Juni bis Oktober, besonders im September, wenn die Hirsche rufen.

Soglio im Bergell. Das Dorf hängt an einem Südhang über dem Tal und wird von den Palazzi der Familie Salis geprägt. Giovanni Segantini nannte die Aussicht den Eingang zum Paradies. Zwischen den Häusern und im Wald darunter liegen Kastanienbäume, die im Herbst Früchte tragen. Die Dorfgassen sind schmal und steinern, und von der Terrasse über dem Tal reicht der Blick bis zu den Bergen der Bondasca. Anreise: Bus von St. Moritz oder Chiavenna nach Promontogno, dann Fussweg hinauf. Beste Zeit: Oktober, wenn die Kastanien reif sind.

Poschiavo und das Kreisviadukt von Brusio. Im Puschlav spricht man Italienisch, und die Bahn aus dem Engadin fährt hinunter in eine mildere, südlichere Welt. Bei Brusio dreht sich die Strecke auf dem Kreisviadukt einmal im Kreis, ein Bauwerk, das sich von der Strasse aus gut ansehen lässt. Anreise: Zug von Chur über Samedan und Pontresina nach Poschiavo und Brusio. Beste Zeit: Mai bis Oktober.

자주 묻는 질문

Wie komme ich ins Val Müstair?

Du fährst mit dem Zug nach Zernez und nimmst dort den Bus über den Ofenpass nach Müstair. Den Fahrplan vorher prüfen.

Wann wurde der Schweizerische Nationalpark gegründet?

Der Nationalpark im Engadin wurde 1914 gegründet und ist der einzige der Schweiz. Wandern darf man nur auf den markierten Wegen.

Was passiert am 1. März in Guarda?

Am 1. März feiern Kinder im Engadin den Chalandamarz. Sie ziehen mit Glocken durch das Dorf, um den Winter zu vertreiben.

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