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Segredos bem guardados

Geheimtipps Kanton Solothurn: 8 Orte abseits der Massen

Die besten Geheimtipps im Kanton Solothurn sind Altreu mit den Störchen, die Verenaschlucht, der Weissenstein, das Goetheanum in Dornach, die Klus bei Balsthal und das Kloster Mariastein. Alle sind mit Zug oder Bus gut zu erreichen. Ein Tag reicht für jeden Ort, auch ohne eigenes Auto.

  • Schweiz
  • Segredos bem guardados
  • 3 min.
  • 06 de novembro de 2026
Arjeta

Verificado por Arjeta · Especialista de viagens Swiss Vibes para Schweiz

Solothurn liegt zwischen Aare und Jurakamm, und genau dieses Nebeneinander macht den Kanton aus. Wer nur die Barockaltstadt besucht, verpasst Auen, Schluchten und Klöster. Die acht Orte unten erreichst du ohne Auto, die meisten ab dem Bahnhof Solothurn, Olten oder Basel.

Altreu. Der Weiler an der Aare ist die Heimat der bekannten Storchensiedlung. Hier begann 1948 die Wiederansiedlung der Weissstörche in der Schweiz, nachdem die Art im Land verschwunden war. Im Sommer sitzen die Vögel auf Dächern und Nestern, und die Jungen lassen sich vom Uferweg aus beobachten. Der Weg dorthin führt am Wasser entlang und ist flach. Anreise: Zug nach Selzach, dann zu Fuss oder mit dem Velo der Aare nach. Beste Zeit: April bis Juli, wenn die Jungen im Nest sind.

Verenaschlucht. Nördlich der Altstadt zweigt ein Weg in eine enge, bewaldete Schlucht ab. An ihrem Ende liegt die Einsiedelei St. Verena, in der die Heilige im 3. Jahrhundert gelebt haben soll. Die kleine Kapelle klebt am Fels, und die Stille ist ungewöhnlich nah an der Stadt. Wer weitergeht, kommt auf schattige Waldpfade mit Blick zurück auf die Dächer von Solothurn. Anreise: Zug nach Solothurn, dann etwa zwanzig Minuten zu Fuss durch das Quartier hinauf. Beste Zeit: Frühling, wenn das Laub frisch ist.

Weissenstein. Der Hausberg im Jura bietet an klaren Tagen ein Alpenpanorama von den Glarner Alpen bis zum Montblanc. Auf der Krete weiden Kühe, und Wanderwege führen an Felsbändern und Wiesen vorbei. Im Winter liegt oft Nebel im Mittelland, während oben die Sonne scheint. Das Kurhaus am Berg ist ein Ausgangspunkt für lange Höhenwege. Anreise: Zug nach Oberdorf SO, dann die Bergbahn zum Weissenstein, Betriebszeiten vorher prüfen. Beste Zeit: Herbst und Winter bei Nebelmeer.

Balsthal und die Klus. Das Tal zwischen Oensingen und Balsthal wird von Felsen und Burgen geprägt. Auf einem Felsriegel sitzt die Ruine Neu-Falkenstein, deren Mauern schon von der Strasse aus zu sehen sind. Wer hinaufwandert, blickt in die enge Klus und auf die Jurahöhen. Der Weg führt durch Wald und über offene Felsköpfe, die im Frühling voller Blumen stehen. Anreise: Zug nach Oensingen, dann weiter mit der Bahn nach Balsthal. Beste Zeit: Mai bis Oktober.

Kloster Mariastein. Die Benediktiner betreuen hier seit Jahrhunderten einen Wallfahrtsort, der in den Fels gebaut ist. Eine Grotte unter der Klosterkirche gilt als Gnadenort, und die Terrasse davor gibt den Blick ins Leimental frei. Der Ort liegt knapp vor der Grenze zum Elsass, und die Wege führen durch Wald und Weiden. Wer Ruhe sucht, findet sie in den Gängen der Kirche. Anreise: Tram 10 ab Basel nach Flüh, dann Fussweg oder Bus, Fahrplan vorher prüfen. Beste Zeit: Mai bis Oktober.

Dornach. Auf dem Hügel steht das Goetheanum, ein Bau der Anthroposophen nach Plänen von Rudolf Steiner. Das Gebäude ist aus Beton gegossen und wirkt wie eine Skulptur, nicht wie ein Haus. Die Fassaden kennen kaum gerade Linien, und der Rundgang um das Gelände lohnt sich auch ohne Besuch im Inneren. Gleich in der Nähe liegt die Ruine Dorneck mit Blick ins Birstal. Anreise: Zug oder Tram bis Dornach, dann ein kurzer Aufstieg. Beste Zeit: ganzjährig, bei Regen für den Innenraum.

Olten. Die gedeckte Holzbrücke über die Aare führt in eine Altstadt, die kaum jemand besucht, weil alle nur umsteigen. Dabei liegen Gassen, Brunnen und Cafés wenige Minuten vom Bahnhof entfernt. Am Ufer lässt sich in Ruhe sitzen und der Aare zuschauen, wie sie durch die Stadt fliesst. Der Kontrast zum Bahnbetrieb am Knoten ist gross und überraschend. Anreise: Zug nach Olten, die Brücke ist zu Fuss in fünf Minuten erreicht. Beste Zeit: ganzjährig, am schönsten an einem Sommerabend.

Solothurn. Die Altstadt gilt als eine der schönsten Barockstädte des Landes, und die Zahl Elf prägt sie: Es heisst, es gebe elf Kirchen, elf Brunnen und elf Türme. Die St. Ursen Kathedrale und die Aarepromenade sind auch an Wochentagen ruhig. Am Fluss liegen Sitzstufen, auf denen man Boote und Enten beobachtet, und in den Gassen warten kleine Läden. Anreise: Zug nach Solothurn, der Bahnhof liegt wenige Gehminuten von der Altstadt. Beste Zeit: ganzjährig, besonders an Sommerabenden.

Perguntas frequentes

Wo sehe ich in der Schweiz Störche?

In Altreu bei Selzach, wo 1948 die Wiederansiedlung der Weissstörche begann. Im Sommer sitzen viele Paare auf den Nestern.

Wie komme ich auf den Weissenstein?

Mit dem Zug nach Oberdorf SO und von dort mit der Bergbahn. Betriebszeiten vorher prüfen.

Wer hat das Goetheanum entworfen?

Rudolf Steiner. Das Gebäude in Dornach ist aus Beton gegossen.

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