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Glossar

Reiseglossar: die wichtigsten Begriffe

Was heisst Rooming, was deckt eine Annullationsversicherung, wann brauche ich ein ESTA? Hier sind 40 Reisebegriffe kurz erklärt. Antworten auf weitere Fragen finden Sie in den FAQ, passende Reisen unter Gruppenreisen, und eine Checkliste für den Koffer in der Packliste.

A

All-inclusive
All-inclusive bedeutet, dass Mahlzeiten, Snacks und ein Teil der Getränke im Hotel inbegriffen sind. Was «Teil» heisst, legt jedes Hotel selbst fest: Marken, Zeiten und Bars unterscheiden sich stark. Ausflüge, Spa und Premium-Getränke kosten häufig extra. Lesen Sie die Leistungsliste des Hotels, bevor Sie Preise vergleichen.
Annullationsversicherung
Die Annullationsversicherung erstattet Stornokosten, wenn Sie die Reise aus einem versicherten Grund nicht antreten können, zum Beispiel bei Krankheit, Unfall oder Todesfall in der Familie. Nicht versichert ist meist, wenn man einfach nicht mehr will. Schliessen Sie sie möglichst bei der Buchung ab, denn manche Policen verlangen eine kurze Frist nach der Anmeldung.
Anzahlung
Die Anzahlung ist der Teil des Reisepreises, den Sie nach der Buchung zahlen, um Ihren Platz zu sichern. Ihre Höhe und die Zahlungsfrist stehen in der Buchungsbestätigung. Der Rest wird später fällig, siehe Restzahlung. Wird die Reise von uns abgesagt, erhalten Sie die Anzahlung zurück. Bei eigener Stornierung gelten die Stornobedingungen.

E

Einzelzimmerzuschlag
Der Einzelzimmerzuschlag ist der Aufpreis, wenn Sie ein Zimmer allein belegen. Hotels rechnen Zimmer pro Zimmer, nicht pro Person, darum zahlt eine Einzelperson mehr als jemand im Doppelzimmer. Die Höhe steht bei jeder Reise im Preisblock. Wer sich ein Zimmer teilt, spart ihn. Teilen Sie nicht gern, planen Sie ihn von Anfang an ein.
eSIM
Eine eSIM ist eine fest verbaute SIM-Karte im Handy, die Sie per Code aktivieren, ohne Plastikkarte. Für Reisen kaufen Sie online ein Datenpaket für das Ziel und installieren es vor der Abreise. Das Handy muss eSIM-fähig und frei von Providersperren sein. Ihre normale Nummer bleibt erreichbar, sofern Sie sie als zweite Leitung aktiv lassen.
ESTA
ESTA ist die elektronische Einreisegenehmigung für die USA. Schweizer Staatsangehörige brauchen sie für kurze Aufenthalte ohne Visum, und zwar vor dem Abflug. Beantragen Sie sie nur über die offizielle Website der US-Behörden, Nachahmerseiten verlangen oft deutlich mehr Gebühr. Die Genehmigung gilt mehrere Jahre. Die Anforderungen ändern sich, prüfen Sie sie kurz vor Abreise.

F

Frühbucher
Frühbucher buchen lange vor Abreise und erhalten dafür oft einen Rabatt oder bessere Zimmerwahl. Der Vorteil entsteht, weil Hotels und Flüge früh günstiger zu haben sind. Der Haken: Eine frühe Buchung bindet Sie früher an die Stornobedingungen. Prüfen Sie darum, wie flexibel Sie bis zur Abreise wirklich sind.

G

Gepäckbestimmungen
Die Gepäckbestimmungen legen fest, wie viele Gepäckstücke Sie mitnehmen dürfen und wie schwer sie sein dürfen. Sie unterscheiden sich je nach Airline und Tarif, und ein Aufgabegepäck ist nicht immer inbegriffen. Prüfen Sie die Angaben in Ihrer Reisebestätigung. Übergewicht kostet am Schalter oft mehr als im Voraus gebuchtes Zusatzgewicht. Eine Packhilfe finden Sie unter Packliste.
Gruppenreise
Eine Gruppenreise ist eine organisierte Reise mit festem Programm, festen Terminen und gemeinsamer Anreise für mehrere Personen. Sie reisen mit anderen Gästen oder in Ihrer eigenen Gruppe, etwa Verein oder Freundeskreis. Vorteile sind Planungssicherheit und Gruppenpreise, Nachteil ist weniger Spielraum im Ablauf. Mehr dazu finden Sie unter Gruppenreisen.

H

Halbpension
Bei Halbpension sind Übernachtung, Frühstück und ein weiteres Essen enthalten, meistens das Abendessen. Getränke sind in der Regel nicht inbegriffen, ausser die Reisebeschreibung nennt sie ausdrücklich. Halbpension lohnt sich an Orten mit wenigen Restaurants in der Nähe. In Städten essen viele Gruppen lieber frei und wählen nur Frühstück.
Handgepäck
Handgepäck ist das Gepäck, das Sie mit in die Kabine nehmen. Die Masse und das Gewicht legt die Airline fest, meist sind es rund 8 Kilogramm. Flüssigkeiten dürfen nur in kleinen Behältern bis 100 Milliliter in einem durchsichtigen Beutel durch die Kontrolle. Wichtige Medikamente, Dokumente und Wertsachen gehören ins Handgepäck, nie in den Koffer.

I

Impfungen
Welche Impfungen für ein Reiseziel empfohlen oder vorgeschrieben sind, hängt vom Land und von Ihrer Reise ab. Manche Länder verlangen einen Nachweis, etwa gegen Gelbfieber. Andere Impfungen sind eine Empfehlung. Informieren Sie sich früh bei einem Reisemedizin-Zentrum, denn manche Impfserien brauchen mehrere Wochen. Wir geben keine medizinische Beratung.
Incentive
Eine Incentive-Reise ist eine Belohnungsreise, die ein Unternehmen für Mitarbeitende, Teams oder Kunden organisiert. Sie verbindet Erlebnis mit Anerkennung, manchmal auch mit einem kurzen Programmteil. Wichtig sind Planungssicherheit, klare Kosten und ein Programm, das zur Gruppe passt. Wir beraten Unternehmen dazu persönlich, den Einstieg finden Sie unter Gruppenreisen.
Individualreise
Bei einer Individualreise planen Sie Ablauf und Leistungen selbst, allein oder in Ihrer kleinen Gruppe. Sie entscheiden über Route, Hotels und Tempo. Dafür tragen Sie die Organisation und bei Problemen das Risiko. Gruppenreisen nehmen Ihnen diese Arbeit ab, lassen aber weniger freie Wahl. Beides kann richtig sein, es hängt vom Reisetyp ab.

J

Jetlag
Jetlag ist die Müdigkeit und Schlafstörung nach Flügen über mehrere Zeitzonen. Ostwärts fällt er den meisten schwerer als westwärts. Hilfreich sind Tageslicht am Zielort, genügend Wasser, wenig Alkohol und ein früher erster Abend. Kurze Nickerchen helfen, lange verlängern das Problem. Bei Gruppenreisen planen wir den ersten Tag deshalb bewusst ruhig.

K

Kerosinzuschlag
Der Kerosinzuschlag ist ein Aufpreis, den manche Airlines für die Treibstoffkosten verrechnen. In der Schweiz müssen Preise inklusive aller Zuschläge angegeben werden, er sollte deshalb im Reisepreis stecken. Bei Pauschalreisen können Veranstalter Preise nur unter engen Bedingungen nachträglich anpassen. Die Regeln dazu stehen in den Reisebedingungen.
Kleingruppe
Als Kleingruppe gelten Reisen mit wenigen Teilnehmenden, oft bis rund 16 Personen. Es gibt keine einheitliche Norm, jeder Anbieter zieht die Grenze anders. Kleine Gruppen kommen in enge Gassen, essen in kleinen Lokalen und sind flexibler. Dafür ist der Preis pro Person oft höher, weil sich die Fixkosten auf weniger Köpfe verteilen.
Kurtaxe
Die Kurtaxe oder Touristentaxe ist eine kleine Abgabe pro Nacht, die der Ort für Infrastruktur und Gäste erhebt. Sie wird häufig direkt im Hotel bezahlt und gehört nicht immer zum Reisepreis. In manchen Städten wird sie nach Hotelkategorie gestaffelt. Ob sie inbegriffen ist, steht in der Leistungsliste der jeweiligen Reise.

L

Lokalwährung
Die Lokalwährung ist die Währung des Reiselands. Mit der Karte zahlen Sie dort meist günstiger in Lokalwährung als in Franken, weil die Umrechnung am Terminal oft schlechte Kurse nutzt. Für Trinkgeld und kleine Läden lohnt sich etwas Bargeld. Tauschen Sie nicht am Flughafen, dort sind die Kurse am schlechtesten, und prüfen Sie die Gebühren Ihrer Karte.

M

Mindestteilnehmerzahl
Die Mindestteilnehmerzahl ist die Zahl der Anmeldungen, ab der eine Reise stattfindet. Wird sie nicht erreicht, kann der Veranstalter die Reise bis zu einem angegebenen Datum absagen. Sie erhalten dann Ihr bereits bezahltes Geld zurück. Die Zahl und die Frist stehen in den Reisebedingungen, bitte prüfen Sie diese vor der Buchung.

P

Pauschalreise
Eine Pauschalreise kombiniert mindestens zwei Reiseleistungen, etwa Flug und Hotel, zu einem Gesamtpreis. In der Schweiz gilt dafür das Pauschalreisegesetz. Der Veranstalter haftet dann für die vertragsgemässe Durchführung und muss bei Mängeln helfen. Das ist ein Unterschied zu einzeln gebuchten Leistungen, bei denen Sie jeden Anbieter selbst ansprechen müssen.

R

Reiseapotheke
Die Reiseapotheke enthält die Medikamente und Pflegemittel, die Sie unterwegs brauchen können: persönliche Medikamente, Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall, Pflaster, Desinfektion und je nach Ziel Insektenschutz. Nehmen Sie Verschreibungspflichtiges im Originalbehälter mit ins Handgepäck. Ihre Apotheke oder eine Reisemedizin-Beratung sagt Ihnen, was für Ihr Ziel zusätzlich sinnvoll ist.
Reisebestätigung
Die Reisebestätigung ist das Dokument, das Ihre Buchung festhält: Reise, Termine, Leistungen, Preis und Teilnehmende. Prüfen Sie sie sofort auf Namen und Daten, die Namen müssen mit dem Pass übereinstimmen. Fehler lassen sich am Anfang einfach korrigieren, kurz vor Abflug oft nur gegen Gebühr. Bewahren Sie sie bis nach der Reise auf.
Reiseleitung
Die Reiseleitung begleitet die Gruppe vor Ort, organisiert den Ablauf und ist Ansprechperson bei Problemen. Sie kennt Zeitplan, Hotels und Anbieter und löst Kleinigkeiten, bevor sie zu Problemen werden. Das ist nicht dasselbe wie ein lokaler Guide, der für eine Besichtigung zuständig ist. Bei jeder Reise nennen wir, ob eine Begleitung ab der Schweiz dabei ist.
Reisepass-Gültigkeit
Viele Länder verlangen, dass Ihr Reisepass bei der Einreise noch mindestens drei bis sechs Monate gültig ist, manchmal über das Rückreisedatum hinaus. Ein ablaufender Pass kann dazu führen, dass Ihnen die Beförderung verweigert wird. Prüfen Sie das Ablaufdatum bei der Buchung, nicht erst beim Packen. Die Ausstellung eines neuen Passes dauert einige Wochen.
Reiseversicherung
Eine Reiseversicherung deckt Kosten, die auf der Reise entstehen, etwa Krankheit, Unfall, Rückholung oder verlorenes Gepäck. Die obligatorische Grundversicherung zahlt im Ausland oft nur begrenzt. Ob Ihre Police genügt, klärt Ihre Krankenkasse. Vergleichen Sie Deckungssummen und Ausschlüsse, bevor Sie zusätzlich eine Versicherung abschliessen. Siehe auch Annullationsversicherung.
Reisewarnung EDA
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) veröffentlicht Reisehinweise zu jedem Land. Sie warnen vor Sicherheits- und Gesundheitsrisiken und raten teils von Reisen ab. Ein Hinweis ist keine Verbotsliste, kann aber Versicherungsschutz und Stornorechte beeinflussen. Wir prüfen die Lage vor der Reise, Sie finden die aktuellen Hinweise auf der EDA-Website.
Restzahlung
Die Restzahlung ist der noch offene Betrag nach der Anzahlung. Sie wird vor der Abreise fällig, das genaue Datum steht in der Rechnung. Wer sie nicht rechtzeitig bezahlt, riskiert, dass der Platz verfällt und Stornokosten entstehen. Brauchen Sie mehr Zeit, melden Sie sich früh, dann suchen wir gemeinsam eine Lösung.
Roaming
Roaming heisst, dass Ihr Handy im Ausland das Netz eines fremden Anbieters nutzt. Das kann teuer werden, wenn Ihr Abo keine Auslandsdaten enthält. Prüfen Sie vor der Abreise Ihr Paket, schalten Sie sonst mobile Daten aus und nutzen Sie WLAN im Hotel. Eine Alternative ist die eSIM, die meist günstiger ist.
Rooming
Das Rooming ist die Zimmerverteilung einer Gruppe. Es legt fest, wer mit wem ein Doppel- oder Mehrbettzimmer teilt und wer ein Einzelzimmer bucht. Bei Swiss Vibes melden Sie Ihre Wünsche mit der Buchung, spätestens vor der Hotelmeldung. Eine fixe Zuteilung kann das Hotel erst bei der Ankunft bestätigen, die Zimmerkategorie ist aber zugesagt.

S

Sitzplatzreservierung
Mit der Sitzplatzreservierung wählen Sie Ihren Platz im Flugzeug vorab. Bei günstigen Tarifen kostet sie meist extra, sonst weist die Airline beim Check-in zu. Wer als Gruppe nebeneinander sitzen möchte, sollte früh reservieren. Garantiert ist ein Platz auch dann nicht, die Airline kann aus technischen Gründen umplanen.
Stornobedingungen
Die Stornobedingungen regeln, was Sie zahlen, wenn Sie eine Reise absagen. Meist steigen die Kosten, je näher die Abreise rückt: Wenig kurz nach der Buchung, am Ende bis zum vollen Preis. Lesen Sie die Staffel vor der Buchung, sie steht in den Reisebedingungen. Eine Annullationsversicherung kann diese Kosten bei versicherten Gründen decken.

T

Teamreise
Eine Teamreise bringt ein Team ausserhalb des Büros zusammen, um den Zusammenhalt zu stärken. Sie dauert oft ein bis vier Tage und mischt Gemeinsames mit freier Zeit. Der Unterschied zur Incentive-Reise liegt im Ziel: Hier zählt das Teamgefühl, nicht die Belohnung. Gute Teamreisen sind einfach organisiert und lassen Raum für Gespräche.
Transfer
Ein Transfer ist die Fahrt zwischen zwei Punkten der Reise, typischerweise Flughafen und Hotel. Bei Gruppenreisen läuft er meist im gemeinsamen Bus, darum entfällt die Suche nach Taxis mit Gepäck. Ob Transfers inbegriffen sind, steht in der Leistungsliste. Bei verspätetem Flug informieren Sie bitte die Reiseleitung oder die Notfallnummer, damit niemand wartet.
Trinkgeld
Wie viel Trinkgeld üblich ist, hängt stark vom Land ab. In den USA wird es erwartet und gehört zum Lohn, in Japan gilt es als unhöflich. Bei Gruppenreisen sammeln manche Reiseleiter ein gemeinsames Trinkgeld für Fahrer und Guide ein. Wir nennen bei jeder Reise, was am Ziel üblich ist, die Höhe bleibt aber freiwillig.
TripRoom
TripRoom ist der digitale Reiseraum von Swiss Vibes. Dort finden Gäste Programm, Dokumente und Neuigkeiten zu ihrer Reise an einem Ort. Statt Mails zu suchen, öffnen Sie den Raum Ihrer Reise. Welche Inhalte dort stehen, hängt von der Reise ab. Fragen dazu beantwortet Ihre Beratung, Hinweise finden Sie auch in den FAQ.

U

Umsteigeverbindung
Eine Umsteigeverbindung ist ein Flug mit Zwischenlandung an einem anderen Flughafen. Ob die Zeit zum Umsteigen reicht, hängt von Flughafen, Terminal und Sicherheitskontrolle ab. Bei einer einzigen Buchung wird der Anschluss bei Verspätung meist umgebucht, bei getrennten Tickets tragen Sie das Risiko selbst. Bei Direktflügen fällt das Thema ganz weg.

V

Visum
Ein Visum ist die Erlaubnis eines Landes, einzureisen und sich dort aufzuhalten. Ob Sie eines brauchen, hängt vom Reiseland, Ihrem Pass und dem Zweck der Reise ab. Manche Länder verlangen es vorab, andere stellen es bei der Ankunft aus. Prüfen Sie die Regeln beim Aussenministerium des Ziellands oder beim EDA, und planen Sie Bearbeitungszeit ein.
Vollpension
Vollpension umfasst Frühstück, Mittag- und Abendessen. Getränke werden meist separat verrechnet. Sie eignet sich für Rundreisen mit langen Fahrtagen, weil die Gruppe nicht jedes Mal ein Lokal suchen muss. Was genau enthalten ist, etwa ein Lunchpaket statt eines Restaurantessens, steht bei jeder Reise unter «Inbegriffen».

Z

Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung ist der Unterschied zwischen der Ortszeit im Reiseland und der Schweiz. Sie ändert sich oft mit Sommer- und Winterzeit, weil nicht alle Länder gleichzeitig umstellen. Im Programm geben wir Zeiten in Ortszeit an. Bei grossen Unterschieden hilft es, den Schlafrhythmus schon einige Tage vor Abreise leicht zu verschieben. Mehr dazu unter Jetlag.