Проверено: Arjeta · Эксперт Swiss Vibes по путешествиям: Zurich
Wer Zürich sagt, meint meist die Stadt am See. Dahinter liegen Wälder, Riedseen und Rebdörfer, die unter der Woche fast leer sind. Die acht Orte hier erreichst du mit S-Bahn, Zug oder Bus. Für die Stadt selbst gibt es einen eigenen Stadt-Reiseführer, hier geht es um den Rest des Kantons.
Schnebelhorn. Mit 1292 Metern ist es der höchste Punkt des Kantons und liegt im Tösstal an der Grenze zu St. Gallen. Der Gipfel ist ein schlichter Aussichtsberg ohne Seilbahn, der Weg führt über Weiden und durch lichten Wald. Oben siehst du bei klarer Luft die Alpenkette und das Zürcher Oberland. Anreise: Zug ins Tösstal, Aufstieg ab Steg oder Fischenthal. Beste Zeit: klarer Herbsttag, wenn das Nebelmeer im Mittelland liegt.
Wildnispark Sihlwald. Der Buchenwald im Sihltal wird nicht mehr forstlich genutzt. Totholz bleibt liegen, Pilze und Käfer übernehmen, und so entsteht ein Stück Urwald vor den Toren der Stadt. Wege und Tafeln führen durch den Wald, am Fluss laden Rastplätze ein. Anreise: Mit der S-Bahn S4 ab Zürich HB bis Sihlwald, der Wald beginnt gleich beim Bahnhof. Beste Zeit: Spätherbst oder erstes Frühlingsgrün im April.
Pfäffikersee und Robenhausen. Der See im Zürcher Oberland ist Naturschutzgebiet und von Riedwiesen umgeben. Am Südufer liegt Robenhausen, eine jungsteinzeitliche Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Welterbe der Pfahlbauten rund um die Alpen gehört. Tafeln am Rundweg erklären den Fundort, die Pfähle selbst stecken im Boden. Anreise: S-Bahn nach Pfäffikon ZH, dann ein kurzer Spaziergang zum Wasser. Beste Zeit: Frühsommer, bei Herbstnebel wirkt der See besonders still.
Eglisau. Das Städtchen klettert vom Rhein den Hang hinauf. Der Fluss ist hier zu einem ruhigen See gestaut, auf dem im Sommer Kanus unterwegs sind. Die Gassen sind eng, die Fassaden hell, und Autos bleiben meist draussen. Von der Rheinbrücke siehst du die Dächer wie Treppenstufen am Hang. Am Ufer lohnt sich ein Halt, um den Fluss zu beobachten. Anreise: S-Bahn ab Zürich HB über Bülach nach Eglisau. Beste Zeit: Juni bis September, am schönsten am frühen Abend am Wasser.
Впечатления: Zurich
ВпечатлениеLindenhof Zürich
Der ruhigste Platz in der Altstadt mit dem besten Blick auf die Limmat — ein Fotospot, der keine Schlange kennt.
ВпечатлениеGrossmünster
Das Wahrzeichen Zürichs aus dem 12. Jahrhundert — für Kulturinteressierte ein Pflichtprogramm, für Kinder der Turm mit Aussicht.
ВпечатлениеParadeplatz Zürich
Wer shoppen will, kommt hier nicht vorbei — Zürichs feinste Adressen liegen in Gehweite.
Schloss Kyburg. Die Burg über der Töss gehörte den Grafen von Kyburg und später den Habsburgern. Heute ist sie ein Museum mit Burghof, Rittersaal und weitem Blick ins Tal. Das Dorf darunter ist klein und ruhig, ein Spaziergang führt hinunter zum Fluss. Im Burghof kannst du dir vorstellen, wie die Grafen von hier aus das Land überblickten. Anreise: Zug nach Winterthur, dann weiter mit dem Bus, den Fahrplan vor der Fahrt prüfen. Beste Zeit: Mai bis September, wenn das Tösstal grün ist.
Zürcher Weinland. Im Nordosten des Kantons liegen Fachwerkdörfer, Rebhänge und Rheinschlaufen, weit weg vom Trubel am Zürichsee. Von Andelfingen führt ein Weg durch die Reben Richtung Flaach, unterwegs gibt es Aussicht über die Thur-Ebene. Du kannst in einer Besenbeiz einkehren, sofern sie offen hat. Die Dörfer wirken wie aus der Zeit gefallen und haben oft nur eine Beiz und eine Kirche. Anreise: Zug ab Zürich HB oder Winterthur nach Andelfingen. Beste Zeit: September und Oktober zur Weinlese.
Greifensee. Grosse Teile des Ufers bestehen aus Schilf und Riedland und stehen unter Schutz, gebadet wird nur an wenigen Stellen. Der Uferweg führt zum Städtchen Greifensee mit Schloss und kleiner Altstadt. Wer leise geht, sieht Haubentaucher und Reiher. Anreise: S-Bahn ab Zürich HB bis Uster oder Nänikon-Greifensee, dann zu Fuss zum See. Beste Zeit: Frühling und Herbst, wenn Zugvögel Rast machen.
Pfannenstiel. Der Hügelzug trennt Zürichsee und Greifensee. Auf der Wanderung von Meilen über den Kamm nach Forch siehst du den See von oben, bei klarer Sicht bis zu den Glarner Alpen. Der Weg bleibt meist im Wald und auf Wiesen, Verpflegung packst du besser ein. Unterwegs liegen Aussichtspunkte mit Bänken, ideal für eine lange Pause. Anreise: S-Bahn nach Meilen, zurück mit dem Zug ab Forch nach Zürich. Beste Zeit: Oktober bis März an klaren Tagen.
Частые вопросы
Welcher Geheimtipp im Kanton Zürich passt für einen Halbtag?
Der Wildnispark Sihlwald. Die S-Bahn hält direkt am Eingang, und ein Rundweg dauert je nach Tempo ein bis zwei Stunden.
Wo liegt der höchste Punkt des Kantons Zürich?
Auf dem Schnebelhorn im Tösstal mit 1292 Metern, an der Grenze zu St. Gallen. Der Aufstieg ist eine einfache Bergwanderung ohne Kletterstellen.
Kann ich alle Orte ohne Auto besuchen?
Ja, alle acht sind mit S-Bahn, Zug oder Bus erreichbar. Bei Schloss Kyburg und im Tösstal fährt der Bus seltener, deshalb den Fahrplan vorher prüfen.

