Imehakikiwa na Arjeta · Mtaalamu wa safari wa Swiss Vibes wa Schweiz
Der Kanton Neuenburg liegt zwischen See und Jura und taucht in Reiseplänen selten auf. Dabei gehören Uhrmacherstädte, Felsenzirkus und Absinthtal zu seinen Eigenheiten. Die neun Orte unten erreichst du mit Zug und Bus, ein guter Start ist der Bahnhof Neuchâtel.
Creux du Van. Der Felsenzirkus im Neuenburger Jura ist ein natürlicher Kessel mit rund 150 Meter hohen Felswänden. Am Rand kann man ihn entlanggehen, auf Steinböcke achten und weit über das Val-de-Travers blicken. Der Aufstieg von Noiraigue führt durch Wald und über Weiden und ist steil. Anreise: Zug von Neuchâtel nach Noiraigue, dann zu Fuss. Beste Zeit: Mai bis Oktober, früh am Morgen sieht man die Tiere am besten.
La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Beide Städte gehören als Uhrmacherstädte zum UNESCO-Welterbe. La Chaux-de-Fonds wurde nach dem Stadtbrand von 1794 rasterförmig neu angelegt, damit in den Werkstätten Licht einfiel. Hier wurde der Architekt Le Corbusier geboren, sein Geburtshaus ist erhalten. Anreise: Zug von Neuchâtel nach La Chaux-de-Fonds, weiter nach Le Locle. Beste Zeit: ganzjährig, im Frühling ist es mild.
Moulins souterrains du Col-des-Roches. Bei Le Locle liegen alte Mühlen in einer Felshöhle unter der Erde. Sie nutzten die Kraft des Wassers, das unter dem Berg floss, und sind heute als Museum zugänglich. Es ist kühl und feucht, gerade bei Regenwetter ein guter Ort. Zum Eingang führt eine Strasse am Felsen entlang. Anreise: Zug nach Le Locle, dann einige Minuten zu Fuss zum Col-des-Roches. Beste Zeit: ganzjährig, bei schlechtem Wetter besonders lohnend.
Val-de-Travers und Môtiers. Das Tal gilt als Heimat des Absinths, der in der Schweiz von 1910 bis 2005 verboten war. In Môtiers lebte Jean-Jacques Rousseau von 1762 bis 1765 im Exil. Das Dorf hat enge Gassen, Brunnen und ein Schloss. Auch die Dörfer ringsum sind ruhig und mit Wald und Weiden umgeben. Anreise: Zug von Neuchâtel nach Môtiers oder Couvet. Beste Zeit: Mai bis September, wenn das Tal grün ist.
Saut du Doubs. Der Wasserfall liegt an der Grenze zu Frankreich im Tal des Doubs. Von Les Brenets führt ein Weg am Ufer des Lac des Brenets entlang bis zum Fall, im Sommer fahren zudem Schiffe über den Stausee. Der Pfad ist schmal und wird von Wald gesäumt. Anreise: Zug nach Le Locle, weiter mit Bahn oder Bus nach Les Brenets. Beste Zeit: Frühling bei viel Wasser, im Sommer ruhiger.
Le Landeron. Das Städtchen am Ende des Bielersees hat einen langgezogenen Platz, an dem die Häuser Reihe an Reihe stehen. Die Altstadt ist ummauert, von der Kirche und den Toren bleibt viel erhalten. Der See liegt wenige Gehminuten entfernt, am Ufer gibt es Schilf und Badestellen. Anreise: Zug von Neuchâtel nach Le Landeron, rund eine Viertelstunde. Beste Zeit: Mai bis September, am besten am Abend.
Auvernier. Das Weindorf am Neuenburgersee liegt im Gebiet des Œil-de-Perdrix, eines Roséweins aus Pinot Noir. Alte Weinbauernhäuser stehen dicht am Wasser, davor liegt ein kleiner Hafen. Der Uferweg führt in beide Richtungen am See entlang und ist flach. Anreise: Zug von Neuchâtel nach Auvernier, wenige Minuten Fahrzeit. Beste Zeit: September zur Weinlese, im Frühsommer ist der See am schönsten.
Neuchâtel. Die Altstadt besteht aus gelbem Kalkstein, über dem See liegen Schloss und Stiftskirche. Von der Terrasse bietet sich Blick auf See und Alpen, in den Gassen plätschern Brunnen. Die Stadt ist ruhig, viele kommen nur zum Umsteigen. Anreise: Zug nach Neuchâtel, die Altstadt liegt zu Fuss in zehn Minuten. Beste Zeit: ganzjährig, im Frühling mit Blüte am See.
Chaumont. Der Aussichtsberg über Neuchâtel ist mit der Standseilbahn erreichbar. Von oben schaut man über den Neuenburgersee und bei guter Sicht auf die Alpenkette. Auf den Weiden stehen Kühe, im Winter liegt oft Schnee. Anreise: Bus zur Talstation in La Coudre, dann Standseilbahn, Fahrplan vorher prüfen. Beste Zeit: klare Herbst- und Wintertage.
Maswali ya mara kwa mara
Seit wann ist Absinth in der Schweiz wieder erlaubt?
Seit 2005. Von 1910 bis dahin war er verboten.
Was ist der Creux du Van?
Ein Felsenzirkus im Neuenburger Jura mit steilen Wänden, an denen Steinböcke leben.
Wer wurde in La Chaux-de-Fonds geboren?
Der Architekt Le Corbusier.
