Imehakikiwa na Ruth · Mtaalamu wa safari wa Swiss Vibes wa Italien
**Capo Caccia und Neptungrotte.** Bei Alghero ragt ein Kalkfelsen ins Meer, an dessen Fuss eine grosse Tropfsteinhöhle liegt. Zur Grotte führt die Treppe Escala del Cabirol die Felswand hinunter, alternativ fahren Boote hin. Du erreichst das Kap mit dem Auto oder Bus ab Alghero. Die Aussicht ist an klaren Tagen weit. Im Frühling und Herbst ist der Abstieg angenehmer als im Hochsommer.
**Alghero.** Die Altstadt hat katalanische Wurzeln, was du an Strassennamen und am Dialekt Alguerès merkst, den manche Einwohner noch sprechen. Die Stadtmauer am Meer eignet sich für einen Abendspaziergang, die Gassen erkundest du zu Fuss. Im Hinterland kannst du Wein probieren. Die Stadt erreichst du direkt per Flug oder von Sassari per Bahn. Im Mai und im September ist es ruhig und warm.
**Bosa.** Das Städtchen am einzigen schiffbaren Fluss der Insel, dem Temo, besteht aus bunten Häusern am Ufer und einem Burghügel mit der Burg Malaspina. Von dort siehst du die Dächer und das Meer. Am Fluss erinnern alte Gerbereihäuser an die Handwerksgeschichte. Die Küstenstrasse von Alghero nach Bosa gilt als eine der schönsten der Insel, mit vielen Aussichtspunkten. Im Frühling blühen die Hänge.
**Sinis-Halbinsel und Is Arutas.** An der Westküste bei Oristano besteht der Strand Is Arutas aus kleinen Quarzkörnern, die wie Reis aussehen. In der Nähe liegt Tharros, eine phönizische und römische Ruinenstadt direkt am Meer. Du kommst mit dem Auto und gehst auf Pfaden zwischen Säulen und Mauern. Im Frühling blühen die Dünen, im Sommer ist der Wind ein Thema.
**Cabras und die Lagune.** Am Stagno von Cabras fischen die Einheimischen seit Jahrhunderten Meeräschen, aus deren Rogen die Bottarga entsteht, ein getrocknetes Gewürz für Pasta. Typisch sind auch Fregola mit Muscheln und das Fladenbrot Carasau. Im Ort stehen die traditionellen Schilfboote der Fischer, die Fassoni. Du erreichst Cabras mit dem Auto von Oristano. Im Februar findet in Oristano das Reiterfest Sartiglia statt, bei dem Reiter mit verhüllten Gesichtern einen Stern aufspiessen.
**Piscinas und die Costa Verde.** An der Westküste liegen hohe Sanddünen, die zu den eindrucksvollsten Dünenlandschaften Europas zählen. Eine Schotterstrasse führt zum Strand, dahinter liegt die ehemalige Bergbauregion Arbus mit verlassenen Minen wie Ingurtosu. Du fährst mit dem Auto und läufst zu Fuss über den Sand. Im Frühling und Herbst ist es dort ruhig, im Sommer sehr heiss und ohne Schatten.
**Su Nuraxi bei Barumini.** Die Nuraghe ist ein Turmbau aus der Bronzezeit und gehört zum UNESCO-Welterbe. Du betrittst sie auf einer geführten Tour. In der Nähe liegt die Giara di Gesturi, eine Hochebene, auf der kleine wilde Pferde leben. Du kommst mit dem Auto und gehst auf Pfaden durch Korkeichen. Im Frühling blühen die Wälder, im Hochsommer ist die Hochebene trocken.
**Carloforte auf San Pietro.** Auf der kleinen Insel vor der Südwestküste lebt eine Gemeinschaft, die im 18. Jahrhundert aus Ligurien über Tunesien eingewandert ist. Man spricht noch ein ligurisch geprägtes Tabarchino, und die Küche kennt Couscous mit Fisch und Thunfisch. Du erreichst die Insel per Fähre von Portovesme und gehst im Hafenort zu Fuss. Im Mai und im Frühherbst ist das Meer warm und ruhig.
**Chia und Tuerredda.** An der Südküste liegen Strände mit weissem Sand und türkisem Wasser, hinter Dünen mit Wacholder. Du fährst mit dem Auto und parkst an den Parkplätzen am Strassenrand, in der Hochsaison ist der Zugang eingeschränkt, komm morgens. Vor der Küste von Tuerredda liegt eine kleine Insel, die du bei ruhiger See in Sichtweite hast. Im Juni und September ist das Meer warm.
**Nora.** Die phönizische und römische Siedlung liegt auf einer Halbinsel mit Blick aufs Meer. Du siehst Mosaike, ein römisches Theater und Strassenreste, die du zu Fuss abgehst. Der Ort liegt an der Südküste und ist mit dem Auto ab Cagliari erreichbar. Im Frühling ist es warm genug zum Besuch, im Sommer lieber am Morgen, weil es kaum Schatten gibt.
**Anreise aus der Schweiz.** Flüge nach Alghero und Cagliari gibt es ab Zürich, Basel und Genf, je nach Saison direkt oder mit Umsteigen. Die Insel ist gross, daher wählst du besser einen Standort pro Region und mietest ein Auto. Die Strecke zwischen Alghero und dem Süden ist lang, plane Übernachtungen unterwegs.
Maswali ya mara kwa mara
Wie komme ich zur Neptungrotte?
Entweder zu Fuss über die Treppe Escala del Cabirol am Capo Caccia oder mit dem Boot ab Alghero, wenn das Meer ruhig ist.
Was ist Tabarchino?
Der ligurisch geprägte Dialekt der Einwohner von Carloforte auf der Insel San Pietro.
Wann ist der Westen Sardiniens am schönsten?
Von Mai bis Juni und von September bis Oktober, wenn es warm und weniger heiss ist.
