Arjeta tarafından doğrulandı · Swiss Vibes seyahat uzmanı: Saas Fee
Im Wallis gehören Zermatt und Saas-Fee zum bekannten Teil der Reise. Wer mehr will, findet in den Seitentälern Masken, Mineralien, Bewässerungskanäle und Weinberge in grosser Höhe. Saas-Fee hat einen eigenen Reiseführer, hier geht es um neun stillere Orte im ganzen Kanton, erreichbar ab Visp, Sion oder Brig.
Lötschental. Das Tal ist durch die Tschäggättä berühmt, Holzmasken mit Fellen, die zur Fasnacht durch die Dörfer ziehen. Kippel und Wiler liegen auf einer sonnigen Terrasse zwischen den Gletschern, nach dem Gletscherabbruch bei Blatten im Jahr 2025 sind Sperrungen möglich, deshalb vorher die Lage prüfen. Im Winter ist es hier ruhig, im Sommer führen Wege zu Alpen und Gletscherblick. Anreise: Zug nach Goppenstein, dann Bus nach Kippel. Beste Zeit: Februar zur Fasnacht oder Juli bis September zum Wandern.
Binntal. Der Naturpark im Goms ist für seltene Mineralien bekannt, die in der Lengenbach-Grube gefunden werden. Mehrere Mineralien wurden hier erstmals beschrieben, und Sammler kommen aus ganz Europa. Das Dorf Binn hat schmale Gassen, eine Holzbrücke und viele Wanderwege durch Lärchenwald. Anreise: Zug nach Fiesch, dann Bus durch das Tal nach Binn. Beste Zeit: Juni bis September, im Winter ist das Tal ruhig und teils eingeschneit.
Ernen. Das Dorf im Goms hat einen Dorfplatz mit alten Walliser Holzhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert, in der Mitte steht der Tellenbrunnen. Das Ensemble gehört zu den schönsten Dorfbildern des Kantons, die Balken sind von der Sonne dunkel gebrannt. Im Sommer finden Konzerte statt, daneben führen Wege durch Wiesen. Anreise: Zug nach Fiesch, dann Bus nach Ernen, Fahrplan vorher prüfen. Beste Zeit: Juli und August für die Musik, September für klare Luft.
Visperterminen. Die Reben der Heida wachsen hier auf Terrassen bis über tausend Meter Höhe und gelten als einer der höchsten Weinberge Europas. Der Heidaweg führt durch Reben und Wald und gibt Blick auf das Vispertal frei. Das Dorf liegt hoch über Visp und wirkt weit entfernt vom Verkehr im Tal. Anreise: Zug nach Visp, dann Bus nach Visperterminen. Beste Zeit: September und Oktober zur Lese, wenn die Reben golden sind.
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Sion und Valère. Die befestigte Kirche auf dem Hügel Valère besitzt eine Orgel aus der Zeit um 1435, die als eine der ältesten spielbaren der Welt gilt. Der Aufstieg führt durch enge Gassen der Altstadt, oben hat man Blick über das Rhonetal. Auf dem zweiten Hügel steht die Burgruine Tourbillon. Anreise: Zug nach Sion, dann zu Fuss hinauf. Beste Zeit: ganzjährig, im Sommer sind Orgelkonzerte möglich.
Bisse de Clavau. Der Wasserkanal führt auf halber Höhe durch die Rebberge oberhalb von Sion. Er wurde im Mittelalter gebaut, um Wasser aus den Bergen zu den Terrassen zu leiten. Der Weg ist flach und schmal, führt an Trockenmauern und Wiesen vorbei und öffnet immer wieder den Blick ins Tal. Anreise: Zug nach Sion, dann Bus oder zu Fuss zum Einstieg, Fahrplan vorher prüfen. Beste Zeit: April bis Juni oder September, im Hochsommer ist es heiss.
Saint-Maurice. Die Abtei in der Rhoneenge am Eingang zum Unterwallis wurde im Jahr 515 gegründet und gilt als eines der ältesten durchgehend bewohnten Klöster des Abendlandes. Die Felswand ragt direkt hinter der Stadt auf. Im Schatz der Abtei liegen Goldschmiedearbeiten aus dem Mittelalter, die in einem eigenen Raum gezeigt werden. Anreise: Zug nach Saint-Maurice, die Abtei ist vom Bahnhof zu Fuss erreichbar. Beste Zeit: ganzjährig, im Frühling und Herbst ist es ruhiger.
Brig. Das Stockalperschloss gilt als grösster Privatbau der Schweiz aus dem 17. Jahrhundert und ist an seinen drei Türmen zu erkennen. Der Hof hat Arkaden, die Altstadt davor ist autofrei. Die Stadt dient vielen nur als Umsteigeort, dabei lohnt sich ein halber Tag. Anreise: Zug nach Brig, das Schloss liegt wenige Minuten vom Bahnhof. Beste Zeit: ganzjährig.
Pfynwald. Der Föhrenwald liegt zwischen Siders und Leuk an der Rhone und ist ein Schutzgebiet mit trockenem Klima. Die Landschaft ist wild, mit Kies, Auen und alten Kiefern, und wirkt für das Wallis überraschend still. Wege führen entlang des Flusses und durch den Wald. Anreise: Zug nach Leuk oder Siders, dann zu Fuss, Fahrplan vorher prüfen. Beste Zeit: Mai bis Oktober, Hitze im Hochsommer meiden.
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Was sind Tschäggättä?
Masken aus Holz mit Fellen im Lötschental, die zur Fasnachtszeit durch die Dörfer ziehen.
Wo wächst die Heida in der Höhe?
In Visperterminen, wo die Reben bis über tausend Meter Höhe stehen.
Was ist eine Bisse?
Ein alter Wasserkanal im Wallis, der Wasser aus den Bergen zu Feldern und Rebbergen leitet.

