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Insider tips

Lykische Küste Geheimtipps: Patara, Kekova, Kayaköy und Çıralı

Die besten Geheimtipps an der Lykischen Küste sind der lange Strand und die Ruinen von Patara, die versunkene Stadt bei Kekova und Simena, das Geisterdorf Kayaköy, die ewigen Flammen der Chimaira bei Çıralı und die Schlucht von Saklıkent bei Fethiye. Dazu kommen die Ruinen von Xanthos.

  • Antalya Lara
  • Insider tips
  • 4 min
  • November 06, 2026
Arjeta

Checked by Arjeta · Swiss Vibes travel expert for Antalya Lara

**Patara.** Der Strand ist mehr als zehn Kilometer lang und liegt hinter Dünen, dahinter die Ruinen der antiken Stadt, in der das Parlament des Lykischen Bundes tagte. Am Strand legen Meeresschildkröten ihre Eier ab, deshalb gelten abends Einschränkungen. Der Leuchtturm von Patara gilt als einer der ältesten bekannten der Welt. Du kommst mit dem Dolmuş oder Auto ab Kalkan. Beste Zeit ist Mai, Juni und September.

**Kekova und Simena.** Vor der Küste liegt eine versunkene lykische Stadt, deren Mauern nach einem Erdbeben im flachen Wasser versanken und heute sichtbar sind. Das Dorf Kaleköy darüber hat eine Burg, du erreichst es vor allem per Boot oder Kajak. Das Baden an den Ruinen ist untersagt. Gute Zeit ist Frühling und Herbst, wenn das Wasser ruhig ist. Von Üçağız aus fahren Boote zu den Ruinen, die Rundfahrt führt an Felsengräbern im Wasser vorbei.

**Myra und Demre.** Bei Demre liegen Felsengräber, die in die Wand gehauen sind, und ein antikes Theater. In der Stadt steht die Kirche, die dem heiligen Nikolaus gewidmet ist, der als Bischof von Myra lebte und aus dem später die Figur des Weihnachtsmanns wurde. Du erreichst den Ort per Bus oder Auto von Kaş oder Antalya. Im Frühling ist das Wetter ideal.

**Kayaköy.** Das verlassene Dorf bei Fethiye hat Hunderte von Steinhäusern ohne Dächer. Es wurde nach dem Bevölkerungsaustausch von 1923 zwischen Griechenland und der Türkei aufgegeben, damals hiess es Levissi. Du wanderst zwischen den Mauern und siehst zwei Kirchen. Ein Weg führt weiter zur Bucht Gemiler. Im Frühling und Herbst ist es angenehm, im Hochsommer heiss. Rund um das Dorf wachsen Olivenbäume und Kiefern, im Herbst ist das Licht über den Ruinen weich.

**Çıralı und die Chimaira.** Bei Olympos brennen seit der Antike Flammen aus Spalten im Berg, weil Gas aus dem Boden entweicht. Von Çıralı läufst du auf einem Pfad hinauf, am besten bei Dämmerung oder in der Nacht mit Taschenlampe. Der Strand von Çıralı ist ruhig und ohne Hochhäuser, auch Meeresschildkröten kommen hierher. Frühling und Herbst sind ideal. Gleich nebenan liegen im Wald die Ruinen der antiken Stadt Olympos, ein Spaziergang durch Lorbeer und Feigenbäume.

**Saklıkent und Tlos.** Die tiefe Schlucht bei Fethiye hat eiskaltes Wasser, das durch enge Felsen fliesst. Ein Steg führt hinein, danach watest du im Wasser, Wasserschuhe sind empfehlenswert. Nicht weit entfernt liegt die antike Stadt Tlos mit Felsengräbern am Berghang. Du fährst mit Auto oder Dolmuş. Im Sommer ist die Kälte erfrischend, im Frühling führt der Fluss viel Wasser.

**Lykischer Weg.** Der Fernwanderweg beginnt bei Ölüdeniz und führt über mehrere hundert Kilometer durch Wälder und über Klippen. Er wurde von der Britin Kate Clow angelegt. Du kannst einzelne Etappen zwischen Dörfern wählen und mit dem Dolmuş zurückfahren. Die Markierung besteht aus rot-weissen Zeichen. Beste Zeit ist Frühling und Herbst, im Sommer ist es zu heiss. Vom Weg aus siehst du Buchten, Pinienwälder und Ruinen, in vielen Dörfern gibt es einfache Pensionen.

**Schmetterlingstal.** Das Tal bei Ölüdeniz hat einen kleinen Strand, der nur per Boot oder über einen steilen Pfad erreichbar ist. Im Sommer fallen die Nachtfalter der Spanischen Fahne, einer Bärenspinner-Art, an den Felswänden auf. Hinter dem Strand fällt ein kleiner Wasserfall. Der Zugang ist anspruchsvoll, nimm festes Schuhwerk mit. Gute Zeit ist Frühling bis Herbst. Am Vormittag ist es ruhiger als am Nachmittag, wenn die Ausflugsboote ankommen.

**Xanthos und Letoon.** Die UNESCO-Stätten im Hinterland von Patara zeigen lykische Gräber, ein Theater und Heiligtümer. In Letoon fand man eine Inschrift in drei Sprachen, Griechisch, Lykisch und Aramäisch. Du fährst mit dem Auto, die Anlagen liegen auf grünen Feldern. Sie sind wenig besucht, ein Besuch im Frühling lohnt. Xanthos war die Hauptstadt Lykiens, ein Pfeilergrab mit Reliefs steht bis heute. Die Sicht vom Theater über das Tal ist weit.

**Phaselis.** Die antike Hafenstadt liegt in einem Pinienwald direkt am Meer und hatte drei Häfen. Du gehst zwischen Säulen und Aquädukt zum Strand und kannst in den ruhigen Buchten schwimmen. Du erreichst den Ort mit dem Auto von Antalya aus. Frühling und Herbst sind ideal, im Sommer spendet der Wald Schatten. Die Stadt lag einst an einer wichtigen Seehandelsroute, davon zeugt der gepflasterte Hauptweg zwischen den Häfen.

**Anreise aus der Schweiz.** Du fliegst nach Antalya oder Dalaman, je nach Saison ab Zürich, Basel oder Genf direkt oder mit Umsteigen. Die Küste ist lang, ein Mietwagen ist praktisch, Dolmuş-Minibusse verbinden die Orte. Wähle für die Strecke zwischen Kalkan und Fethiye einen festen Standort und plane Tagesausflüge.

Frequently asked questions

Wie lang ist der Strand von Patara?

Mehr als zehn Kilometer, hinter Dünen und mit antiken Ruinen im Hintergrund.

Wie komme ich zu den Flammen der Chimaira?

Von Çıralı aus auf einem Pfad hinauf, am besten bei Dämmerung mit Taschenlampe.

Wann ist die Lykische Küste am schönsten?

Im April bis Juni und von September bis Oktober, mit warmem Meer und wenig Hitze.

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