Skifahrerisch lohnt sich ein Blick auf den Bereich Costaccia oder die Zone rund um Mottolino abseits der Hauptabfahrten, wo auch an belebten Tagen noch ruhigere Varianten und teils naturbelassene Hänge zu finden sind, wenn man mit dem Gebiet etwas vertrauter ist. Wer früh am Morgen startet, hat zudem gute Chancen auf frisch präparierte oder sogar unverspurte Hänge, bevor der grösste Andrang einsetzt.
Ein Abstecher zum Lago di Livigno, dem länglichen Stausee, der das Tal durchzieht, lohnt sich im Winter für einen ruhigen Spaziergang mit Blick auf die umliegenden, meist unbekannteren Gipfel, während im Sommer hier auch gepaddelt werden kann. Auch das kleine Dorf Trepalle am oberen Ende des Tals, eine der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen Italiens, ist einen kurzen Besuch wert für alle, die die Abgeschiedenheit der Region spüren wollen.